New Yorker 10 Corso Como wird eingeweiht

Der Vorreiter aller Concept Stores eröffnet eine riesige Verkaufsfläche im South Street Seaport-Bezirk von New York. Carla Sozzani erfindet sich dabei neu – Marketing, Ästhetik und sogar die Räumlichkeiten sind kaum wiederzuerkennen.


Es handelt sich um eine Partnerschaft, teils in Joint-Venture-Form, zwischen Corso Como und der Howard Hughes Corporation. Diese ist die Immobilien-Tochter des Geschäftsimperiums von Howard Hughes und verfügt in und um South Street Seaport herum über rund 65'000 m² Land, nur 10 Gehminuten von der Wallstreet und Ground Zero entfernt. Ziel der Bauträger ist es, den Bezirk radikal aufzuwerten und ihn von einem Ziel für Massentouristen zu einem schicken Shopping- und Restaurantviertel zu machen.

Aus diesem Willen heraus entstand ein atemberaubendes Corso Como-Emporium im New Yorker Stil, und dies auf über 2500 m².

Die erfahrene Retailerin und frühere Managerin von Harvey Nichols, Averyl Oates, verlieh der Marke gekonnt eine New Yorker Persönlichkeit. So bietet sie maßgeschneiderte Lösungen für die klirrende Kälte im Winter. Den Cape Coats mit hübschem Kragen wird zweifellos ein großer Erfolg beschieden sein.

Ein ganzer Schwarm bildschöner Menschen war an der Eröffnungsfeier präsent, darunter Heather Graham, Karolina Kurkova und Olivia Palermo. Dazu gesellten sich zahlreiche Moderedakteure, die genüsslich traditionelle Mailänder Spezialitäten verzehrten.

Carla Sozzani - Jonathan Frantini

FashionNetwork.com: Weshalb haben Sie Corso Como nach New York gebracht, und wieso genau in dieses Viertel?

Carla Sozzani: Aus einem einzigen Grund – die Location. Als ich diesen Raum sah, wähnte ich mich zurück im Jahr 1990, als ich Corso Como zunächst als Galerie und dann mit einem Shop im Museum eröffnete. Die Leute fragten mich: "Wieso gehst du in diese Gegend? Warum? Die Location. Es ist ein historisches Gebäude im (ehemaligen) New Amsterdam.

FNW: Wie wird Corso Como in einer traditionellen Familie funktionieren?

CS: Ich denke und hoffe, dass Corso Como zu einer Destination werden wird, wo man gleichzeitig einen berühmten Architekten neben einer normalen Familie sehen kann. Ich hoffe, Corso Como hört nie auf. Es geht nur darum, gute Manieren zu haben.

Es gibt hier schon viele italienische Dinge. Doch für mich bilden wir alle eine einzige Welt. Ich hoffe, das Restaurant wird auch ein großer Erfolg.

FNW: Was sollen die Leute denken, wenn sie Corso Como verlassen?

CS: Ich hoffe, sie können sagen, was sie sagen, wenn sie nach Milano kommen. Das hoffe ich ganz fest.

FNW: Verbringen Sie mehr Zeit hier oder in Mailand?

CS: Wir haben hier für zwei Jahre unterschrieben. Es ist eine Retail-Vereinbarung, sie stellen das Geld zur Verfügung und wir übernehmen den Hauptteil der Location.
 

Übersetzt von Aline Bonnefoy

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