Bielefelder Modepeis 2018 vierfach vergeben

Juliane Buchholz, Lena Nedderhoff, Elena Richter und Julia Schürmann sind Gewinner des Modepreises Bielefeld 2018. Bei den Präsentationen am vergangenen Donnerstag und Freitag (12./13. Juli) stand in insgesamt vier Shows ein breites Spektrum an Streetwear-Variationen, modifizierbare Jacken, opulente Layerings und Volumina sowie extravagante bis futuristische Kopfbedeckungen im Fokus.

Die Preisträgerinnen des zehnten Bielefelder Modepreises: v. l. Lena Nedderhoff, Juliane Buchholz, Julia Schürmann und Elena Richter. - Bild:FH BielefeldAlexandra Polina

Erstmals in der ehemaligen Stadtbibliothek, der geplanten "WissensWerkStadt – Haus der Wissenschaft", präsentierten 53 Models in den vier Schauen die Kollektionen der insgesamt zwölf Bachelor- und drei Masterabsolventinnen und -absolventen. Darüber hinaus zeigten sie 35 Arbeiten aus vier Seminaren. Rund 1.000 Zuschauer sahen die vier Schauen, die bis auf eine Modeinszenierung ausverkauft waren.

Die Veranstaltung der Fachhochschule Bielefeld (FH) stand unter dem Motto "Das, was ist" . Der Modepreis wird ausschließlich an Studierende und Absolventen der FH vergeben. Die meisten der Outfits waren weit entfernt von alltagstauglicher Ready-to-wear. Experiment und Kreativität standen, wie üblich bei Abschlussarbeiten, im Vordergrund.

Mit Blick auf die Sommersaison war dabei der Mut zur Farbe dabei allerdings eher selten zu erkennen. Auch opulente  Abendgarderobe war auf dem rundum laufenden Laufsteg nicht zu sehen. Dafür rückten oftmals spannende Schnitte und Drapierungen in den Fokus. 

Die Kollektion von Bachelorabsolventin Susanna Fafenrot zum Thema "Folktech" besteht aus rot-schwarzen Outfits und einer russischen, traditionellen Kopfbedeckung. - Bild: FH BielefeldAlexandra Polina

Die Oberteile zum Thema "SHIFT X" von Maike Muche waren dafür aufblasbar, die Hosen mit Schweißnähten verziert. Die Models in den rot-schwarzen Outfits von Susanna Fafenrot zum Thema "Folktech" zeigten sich in roten Socken, schwarzen Absatzschuhen und mit russischen, traditionellen Kopfbedeckungen.

Schwarz-Weiß, Kleider aus Kapuzenshirts, Mäntel sowie mit Rüschen verzierte Blusen und Hemden bestimmten die weiteren Kollektionen. Dabei traten die Models ebenso in Sneakers, Sandalen und Stiefeln, aber auch in Absatz-Schuhen oder einfach nur Socken auf den Catwalk.

Die Modenschau des Fachbereichs Gestaltung der FH Bielefeld fand in diesem Jahr zum ersten Mal in der alten Stadtbibliothek statt. - Bild: FH Bielefeld/Katharina Stupp

Im Anschluss an die letzte Schau am Freitag verlieh eine internationale Jury den zehnten Bielefelder Modepreis. Rabia Celik, Mads Dinesen und Daniel Andresen zeichneten vier Absolventinnen aus: Juliane Buchholz gewann mit ihrer Arbeit "Mit der Zeit" in der Kategorie "beste Bachelor-Kollektion".

Lena Nedderhoff bekam den Preis für die nachhaltigste Arbeit für ihren Bachelorabschluss "Wegbegleiter". Für die beste Master-Kollektion wurde Julia Schürmann mit ihrer Arbeit "Laboratorium" hervorgehoben.

Für ihre Semesterarbeit zum Thema "Drapierexperimente" bei Professorin Maiken Rau erhielt Elena Richter den Modepreis. 

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