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Fabeau
Veröffentlicht am
15.03.2011
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Bulgari: Schmucke Zahlen für LVMH

Von
Fabeau
Veröffentlicht am
15.03.2011



Der französische Luxuskonzern LVMH dürfte sich über die erfreuliche Geschäftslage seiner zukünftigen Tochter Bulgari freuen. In der letzten Woche gab der römische Schmuck- und Uhrenhersteller bekannt, dass der Umsatz in 2010 um 15,4% auf 1,069 Mrd. Euro gestiegen ist. Dabei stellten Schmuck und Uhren mit 166,7 Mio. bzw. 73,5 Mio. Euro zusammen mehr als 56% des Gesamtumsatzvolumens dar. Mehr als 22% erlöst die Bulgari Gruppe mit Parfums und Kosmetik (81,1 Mio. Euro). Das Nettoergebnis verbesserte sich auf 38 Mio. Euro, nachdem im Vorjahr noch ein Verlust von 47,1 Mio. Euro eingefahren wurde.
„Zu diesem positiven Umsatzwachstum wird unser Bündnis mit der LVMH-Gruppe Bulgari noch mehr Synergien schaffen, um das langfristige, weltweite Wachstum weiter fortzusetzen. Die generelle Markterholung und die hervorragende Umsatzentwicklung mit einem währungsbereinigten Wachstum von 25% in den Monaten Januar und Februar, stimmen mich vorsichtig positiv und bilden gleichzeitig eine gute Ausgangsbasis für die kommenden Monate“, erklärte Bulgari-CEO Francesco Trapani.
So sollen die Italiener von dem internationalen Filialnetz der LVMH-Gruppe profitieren. Durch die Übernahme von administrativen Aufgaben sollen die Kosten weiter sinken. Die französische Luxusgruppe profitiert indes von der starken Präsenz von Bulgari in den Schwellenländern und kann so seine Schmuck- und Uhrensparte aufpolieren, um den Schweizer Luxuskonzernen Richemont und Swatch in diesem Sektor stärker die Stirn zu bieten.

Foto: Bulgari

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