Der E-Commerce im Ländervergleich

Der E-Commerce boomt und hat 2017 ungefähr 16 Mrd. Euro Umsatz in der DACH-Region generiert, berichtet der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel. Was die Verbraucher am liebsten shoppen und wann genau das stattfindet, hat das Affiliate-Marketing-Netzwerk Admitad recherchiert.

Dafür verglich das Netzwerk die Märkte der DACH-Region miteinander und wertete die 2017 erfolgten Verkäufe aus. Dabei kristallisierte sich schnell heraus, dass für alle Regionen Kleidung und Schuhe die beliebtesten Produkte im digitalen Handel sind.  
 
24 Stunden Shopping, damit punktet der E-Commerce. Aus allen Regionen shoppten die meisten Verbraucher vor allem in den Abendstunden ab 22 Uhr. Zu dieser Tageszeit erreichen die Online-Shops ihren Tageshöhepunkt.

Mode und Schuhe gehören zu den beliebtesten Produkten im E-Commerce - Archiv

Im weiteren Tagesverlauf unterscheiden sich die Länder teils sehr. Im Modesegment in Deutschland beginnen ab 8 Uhr die Umsätze zu steigen und erreichen mittags einen Höhepunkt. Daraufhin bleiben die Werte konstant, bevor sie zwischen 22 und 23 Uhr immens ansteigen. Auch in der Nacht finden einige Käufe statt.  

Die Verbraucher in Österreich kaufen hingegen unregelmäßiger über den Tag verteilt. Nach einem Peak um 10 Uhr, verfallen sie wieder und steigen gegen 15 Uhr erneut an. Die Umsätze sinken daraufhin wieder und steigen erst zu den Bettzeiten ab 22 Uhr an. Die Schweizer erreichen ihren Tageshöhepunkt zwischen 14 und 15 Uhr.

Laut Admitad-Netzwerk gehörten 2017 die Fashion-Shops von Shein, Asos und Zaful zu den umsatzstärksten aller Regionen. Rund 70 Prozent der Mode-Käufe erfolgten im vergangenen Jahr in Deutschland über den Desktop. In Österreich waren es 67,3 Prozent und in der Schweiz 66 Prozent. 

"Der Markt für Kleidung und Schuhe gehört zu den lukrativsten im E-Commerce und damit auch zu den am härtesten umkämpften. Auffällig ist, dass sich 2017 jeweils ungefähr die gleichen Player in den DACH-Ländern durchsetzen konnten. Auch ansonsten ist die DACH-Region beim Fashion-Shopping in weiten Teilen sehr homogen. Etailer, die die kleinen, aber feinen Unterschiede berücksichtigen, können sich von der Konkurrenz abheben", erklärt Alexander Bachmann, Gründer und CEO von Admitad.

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