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21.01.2022
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Deuter treibt Klimastrategie weiter voran

Veröffentlicht am
21.01.2022

Der Rucksack- und Schlafsackhersteller Deuter launcht mit dem Versprechen und dem Motto "Changing for the better means taking responsibility” seine neue Nachhaltigkeitsstrategie. Darin hat sich das Unternehmen aus Gersthofen unter anderem das Ziel gesetzt, bis 2023 den Haupt-Standort sowie 25 Prozent der Deuter Kollektion klimaneutral zu gestalten.

Deuter will einen klimaneutralen Standort schaffen - Deuter


Im Zuge der Nachhaltigkeitsstrategie hat Deuter zusammen mit Climate Partner den eigenen CO₂-Fußabdruck ermittelt und daraus integrierte Strategien abgeleitet, um diesen langfristig durch Reduktion und Kompensation zu verringern.
 
Größtes Potenzial sehe der Rucksackpionier in der Reduktion der Emissionen in der Vorstufe der Lieferkette. Hier arbeite Deuter zusammen mit langjährigen Partnern an adäquaten und nachhaltigen Lösungen.

Um auch im Bereich Produktdesign und -entwicklung den Einfluss auf die Erderwärmung zu reduzieren, substituiere Deuter bestehende Prozesse und Materialien mit klimagünstigeren Alternativen, wie z. B. recycelten Materialien, Spinndüsenfärbung und weitere.
 
Auch die Langlebigkeit der Produkte trage zur Reduktion bei, da z. B. die Verlängerung des Produktlebenszyklus um 10 Prozent nicht nur 8 Prozent CO₂, 10 Prozent Wasser und 9 Prozent Müll spare, sondern auch die Kosten des Ressourcenverbrauchs um 9 Prozent senke, erklärt Deuter.
 
Der vermehrte Einsatz von Materialien und Technologien mit einem geringeren CO₂-Footprint in der Kollektion werde langfristig den CO₂-Abdruck des Produktes reduzieren. Jedoch seien Produkte am Ende auch unter größten Anstrengungen nie klimaneutral, da Klimaneutralität bedeute, dass durch einen Prozess oder eine Tätigkeit das Klima nicht beeinflusst werde, so das Unternehmen.
 
"Um Netto-Null-Emissionen zu erreichen, müssen alle Treibhausgasemissionen durch Kohlenstoffbindung ausgeglichen werden. So bleibt nach maximaler Reduktion nur noch die Kompensation", so Deuter.
 
Um diese effizient, sinnstiftend und nachhaltig umzusetzen, habe sich Deuter mit dem Unternehmen Climate Partner zusammengetan. Neben der maximalen Reduktion des CO₂-Abdrucks des Haupt-Standortes durch entsprechende bauliche und infrastrukturelle Maßnahmen habe man alle Emissionen zusätzlich durch gezielt ausgewählte Sozial- und Klimaschutzprojekte wie Solarenergie in Namibia und Waldschutz in Kenia kompensiert. Dadurch sei die Klimaneutralität des Haupt-Standortes bereits Ende 2021 erreicht worden.

Die ersten klimaneutralen Deuter Produkte werden ab der Saison Herbst/Winter 2022/23 verfügbar sein. Beim Kauf eines Produktes aus der Pico, Kiki, Junior, Stepout, Overday und Overnite Serie werde die Menge der durch die Produktion und den Transport des Produktes freigesetzten Emissionen durch freiwillige Kompensation ausgeglichen.

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