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Veröffentlicht am
20.01.2022
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Erstarkendes Primark-Geschäft sorgt für Zuversicht bei AB Foods

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DPA
Veröffentlicht am
20.01.2022

Der Mischkonzern Associated British Foods rechnet mit einer höheren Profitabilität und mehr Umsatz in seinen Primark-Modegeschäften. Nach unerwartet guten Verkaufszahlen in den vergangenen Wochen werde bis zum Geschäftshalbjahr eine operative Gewinnmarge von mehr als zehn Prozent angepeilt, teilte der Konzern am Donnerstag mit. Den vor der Pandemie erzielten Umsätzen laufe Primark allerdings noch hinterher. Nun sollen dort rund 400 Stellen wegfallen.

Reuters


In den 16 Wochen bis zum 8. Januar setzte Associated British Foods mit Primark bei konstanten Wechselkursen 36 Prozent mehr um als ein Jahr zuvor. Damals blieben viele Geschäfte in Europa geschlossen. Der Umsatz im letzten Vergleichszeitraum vor der Pandemie lag bei Primark allerdings fünf Prozent über dem aktuellen Niveau, obwohl Primark durch Neueröffnungen Verkaufsfläche dazugewann.

Insgesamt steigerte AB Foods den Umsatz im bisherigen Geschäftsjahr auf knapp 5,6 Milliarden Pfund (7,2 Mrd Euro). Gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht das einem um Währungseffekte bereinigten Zuwachs von 19 Prozent.

Gebremst wird das Wachstum von Lieferengpässen und steigenden Rohstoff- und Energiekosten in der zweitgrößten Sparte des Konzerns: Beim Geschäft mit Lebensmitteln musste AB Foods nach eigenen Angaben seine Preise erhöhen.

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