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Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
18.05.2022
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Fortsetzung der Rückkaufprogramme von Kering und LVMH

Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
18.05.2022

Beflügelt durch die ihre gute Performance führen die zwei größten französischen Luxuskonzerne ihre jeweiligen Aktienrückkaufprogramme weiter. Während bereits im Geschäftsjahr 2021 bedeutende Summen für den Rückkauf von Aktien ausgegeben wurden, dürfte dieses erneute Programm bei den Aktionären erneut für Freude sorgen.


Die Börse von Paris - Palais Brongniart


Kering kündet den dritten Teil des am 25. August 2021 gestarteten laufenden Aktienrückkaufprogramms an, in dessen Rahmen das Unternehmen "innerhalb von 24 Monaten bis zu 2 Prozent des Kapitals zurückkaufen" will. Im November bzw. April schloss der von François-Henri Pinault geführte Konzern die ersten beiden Etappen ab, die jeweils 0,5 Prozent des Kapitals umfassten.

Das neue Teilprogramm betrifft "maximal 650 000 Aktien, d. h. rund 0,5 Prozent des Kapitals per 28. April 2022", wie der Konzern in einer Pressemitteilung erklärte. Der Höchstpreis pro Aktie beträgt 1000 Euro. Der Rückkauf soll am 18. Mai 2022 beginnen und spätestens bis am 19. Juli 2022 andauern.

"Die im Rahmen dieses dritten Teilprogramms zurückgekauften Aktien werden teilweise vernichtet. Ein anderer Teil der zurückgekauften Aktien wird den Mitarbeiterbeteiligungsprogrammen zugeführt. Der jeweilige Umfang für beide Zwecke wird nach dem Rückkaufzeitraum bestimmt", erklärte die Gruppe, die vor Kurzem einen Aktien-Vergütungsplan für die Mitarbeitenden eingeführt hat.

LVMH beauftragte seinerseits einen Anbieter von Investmentdienstleistungen mit seinem Rückkaufprogramm. Der Umfang des Programms beträgt maximal eine Milliarde Euro bzw. 10 Millionen Aktien. Es läuft vom 17. Mai bis maximal 15. November 2022.

"Der Preis der im Rahmen dieses Auftrags gekauften Aktien kann nicht über 1000 Euro pro Aktie betragen, wie es von der Generalversammlung von LVMH am 21. April festgelegt wurde. Die zurückgekauften Aktien sollen vernichtet werden", so der weltgrößte Luxuskonzern in einer Pressemitteilung.

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