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Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
30.08.2021
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Gap übernimmt E-Commerce-Startup Drapr

Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
30.08.2021

Am Donnerstag informierte Gap über die Übernahme von Drapr. Das E-Commerce-Startup bietet eine Online-App, durch deren Technologie Kunden 3D-Avatare einrichten können, um Kleidungsstücke virtuell anzuprobieren.

Gap übernimmt E-Commerce-Startup Drapr. - Facebook: Gap


Das von David Pastewka, Will Drevno und Richard Berwick gegründete Unternehmen nahm im Sommer 2020 am Y Combinator-Programm teil. Die Gründer des Unternehmens arbeiten seit mehr als zehn Jahren an 3D-Technologien und wurden früh von Boost VC und Berkeley SkyDeck unterstützt.

"Die meisten Menschen kennen entweder ihre genauen Maße nicht oder suchen nach einer bestimmten Passform, die aus reinen Abmessungen nicht hervorgeht", erklärt Mitbegründer und CEO David Pastewka. "Drapr hat sich bewährt und wir sind begeistert über die Bedeutung, die wir als Teil der Gap-Familie für Kunden im großen Maßstab haben können".

"Die Passform ist die größte Reibungsstelle für Kunden und Drapr hat bewiesen, dass das Unternehmen Online-Shoppern durch moderne 3D-Technologie helfen kann, ihre Größe und die gewünschte Passform zielgerichtet zu finden", so Sally Gilligan, Chief Growth Transformation Officer bei Gap. "Wir wollen Drapr nutzen, um die Passgenauigkeit für die Kunden von Gap zu verbessern und unsere laufende digitale Transformation zu beschleunigen".

Die Übernahme wurde durch die strategische Wachstumsabteilung von Gap abgewickelt. Diese kümmert sich unter der Leitung von Sally Gilligan um die Entwicklung des Unternehmens über das Kerngeschäft hinaus, um die zukünftigen Erwartungen der Kunden und der Branche zu erfüllen. Die strategische Wachstumsabteilung sucht nach Investitionen, die das Wachstum beflügeln und bei Gap und den Tochtermarken neue Kapazitäten beschleunigen.

Am Donnerstag korrigierte Gap die Umsatzprognosen für das Geschäftsjahr zum zweiten Mal in Folge nach oben, gestützt durch die guten Ergebnisse von Old Navy und Athleta. Ohne Berücksichtigung von Sonderaufwendungen soll der Jahresgewinn zwischen USD 2,10 und 2,25 (EUR 1,78 bis 1,91) pro Aktie betragen, zuvor lag die Schätzung bei USD 1,60 bis 1,75 (EUR 1,36 bis 1,48). Analysten rechneten mit einem Gewinn von USD 1,80 (EUR 1,53) pro Aktie.

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