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German Fashion: Stornierungen lösen nicht das Problem

Veröffentlicht am
20.03.2020
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Der Modeverband GermanFashion veröffentlicht anlässlich der Corona-Pandemie ein Statement und empfiehlt einen gemeinsamen Weg durch die Krise. Angesichts der bundesweiten Schließungen im Modehandel sei es nur verständlich, dass viele Händler ihre Existenz in Gefahr sehen und in einer Stornierungswelle die Hersteller in die Pflicht nehmen wollen.

Gerd Oliver Seidensticker fordert einen gemeinsamen Weg durch die Krise - GermanFashion


"Die Forderungen nach generellen Stornierungen sind nicht realistisch und nutzen mittelfristig niemanden. So wird das Problem nur ein Glied in der Kette weitgereicht und wird dem Einzelhändler unterm Strich keinen Vorteil bringen und im schlimmsten Falle langjährige gute Geschäftsbeziehungen in Gefahr bringen", sagt Gerd Oliver Seidensticker, Präsident von GermanFashion und Inhaber des gleichnamigen Bekleidungsunternehmens.

Das Problem könne nur gemeinsam angegangen werden. Gerd Oliver Seidensticker blickt in die Zukunft. "Es wird ein Ende der Krise geben und wir müssen uns bereits heute Gedanken dazu machen, wie wir dann, vermutlich schon zum Sommer 2020, wieder geordnet starten können. Dabei müssen kreative Ideen gefunden werden, wie beispielsweise die kommenden Liefertermine neu zu strukturieren", sagt Seidensticker weiter.

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