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21.05.2017
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Grit Seymore verlässt Wolford

Veröffentlicht am
21.05.2017

Kreativdirektorin Grit Seymore hat den Wäsche- und Strumpfhersteller Ende April auf eigenen Wunsch verlassen – kurz zuvor hatte das Unternehmen für die ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres (Mai 2016 bis Januar 2017) rote Zahlen veröffentlicht.

Kreativdirektorin Grit Seymore hat den österreichischen Legwear-Spezialist Wolford verlassen. - Wolford

  
Im Rahmen der strategischen Refokussierung des Unternehmens Wolford wurde die Position von Seymor im Oktober 2014 neu geschaffen, um die Marke systematisch weiter zu entwickeln. Zu ihren wesentlichen Aufgaben zählte neben dem Design der Kollektionen auch beratende Tätigkeiten für den gesamten Markenauftritt. Ihre erste Kollektion war die Frühjahr/Sommerkollektion 2016.
 
Seymour war Designerin für internationale Modemarken wie Donna Karan und Max Mara, Ende der 90er Jahre arbeitete sie als künstlerische Direktorin bei Daniel Hechter und hat danach für Hugo Boss Damenkollektionen entworfen. Sie hat zahlreiche weitere Modemarken beratend begleitet und eine eigene Produktlinie mit dem Namen „Tape“ entwickelt und vermarktet. 

Grit Seymore - Wolford AG


Ihr Abschied vom österreichischen Strumpf- und Wäschehersteller kam im gleichen Monate wie die Prognose für das laufende Geschäftsjahr des Unternehmens. Darin wurden die Aussichten auch für die Folgejahre revidiert. In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres (Mai 2016 bis Januar 2017) schrieb Wolford rote Zahlen. Auch der Umsatz sank – und zwar um 7,5 Prozent auf 119 Millionen Euro.

Die Wolford AG gab die Überarbeitung der Mittelfristplanung und die Erarbeitung einer nachhaltigen Finanzierungsstruktur bekannt, mit dem Ziel das Unternehmen wieder profitabel zu machen. 

Im derzeit schwierigen Marktumfeld geht die Planung in den nächsten Jahren von einem moderaten Umsatzwachstum in einzelnen Vertriebskanälen aus. Für die Umsetzung der Maßnahmen zur Ergebnisverbesserung ist ein Zeithorizont von zwei Jahren vorgesehen. Ein positives operatives Ergebnis ist wieder für das Geschäftsjahr 2018/19 geplant. Das Unternehmen hat rund 1.500 Mitarbeiter.
 
 

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