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H&M: Sellpy startet in Deutschland

Veröffentlicht am
30.06.2020
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2 Minuten
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Sellpy kommt nach Deutschland. Die E-Commerce-Plattform gilt seit ihrem Start 2014 als Schwedens größter Secondhand-Onlineshop. Der Re-Commerce-Anbieter Sellpy bringt Fashion-Fans von Secondhand-Mode zusammen. Als beteiliger Partner will H&M mit Sellpy wichtige Anteile im wachsenden Markt für Bekleidung aus zweiter Hand gewinnen. 

Michael Amör (CEO Sellpy) und Nanna Andersen (Leiterin CO:LAB) beim Start von Sellpy in Deutschland, - H&M


Ab sofort sollen Kunden nun auch hierzulande eine Auswahl an Secondhand-Artikeln finden und ihre eigenen Lieblingsstücke weiterverkaufen können.

Für den Deutschland-Start haben sich Sellpy und H&M Deutschland zusammengetan. Gemeinsam will man "Secondhand-Shopping zukünftig noch einfacher" machen. Außerdem soll der Start von Sellpy zu "nachhaltigerem Konsumverhalten" inspirieren.  

Um die Auswirkungen der Textilindustrie auf Umwelt und Klima nachhaltig zu verringern, nennt die H&M Group es in diesem Zusammenhang ihr Ziel, begrenzte Ressourcen bestmöglich zu nutzen und Kleidung lang im Umlauf zu halten.

Das Geschäftsmodell von Sellpy übernimmt den oftmals aufwendigen
Verkaufsprozess für die Anbieter von Secondhand-Produkten. So können Kunden all jene Kleidungsstücke, die sie nicht mehr benötigen, einmalig verpacken und kostenlos versenden.

Sellpy übernimmt dabei die weitere Abwicklung und die Qualitätskontrolle jedes einzelnen Artikels sowie um den Recyclingprozess der Artikel, die nicht verkauft werden können. 

"Wir beobachten, dass das Bewusstsein und die Nachfrage unserer Kundinnen und Kunden nach nachhaltiger Mode stetig weiter wächst und derzeit wohl so groß ist, wie nie zuvor. Deshalb freuen wir uns besonders, ihnen gerade jetzt in der Zusammenarbeit mit Sellpy eine neue nachhaltige Möglichkeit bieten zu können, Mode zu kaufen und zu verkaufen“, sagt Thorsten Mindermann, Geschäftsführer von H&M Deutschland.

"Jedes Kleidungsstück, das Secondhand gekauft wird, spart wertvolle Ressourcen für unseren Planeten. Als Schwedens größter Onlineshop für Second Hand, möchten wir allen Menschen die Möglichkeit geben, nachhaltig zu leben und zu konsumieren. Daher machen wir es super einfach, Artikeln eine zweite Chance zu geben", sagt Michael Arnör, CEO von Sellpy. 

Der Secondhand-Markt ist einer der am schnellsten wachsenden Wirtschafts-zweige innerhalb der Modeindustrie.

Die H&M Group ist bereits seit 2015 über ihren Investitionszweig CO:LAB an Sellpy beteiligt. In Folge der jüngsten Aktivitäten im Herbst 2019 hält der Modekonzern einen Anteil von etwa 70 Prozent.






 


 

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