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02.06.2020
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Huber Gruppe rutscht in die Insolvenz

Veröffentlicht am
02.06.2020

Huber ist insolvent. Betroffen sind vier Gesellschaften des Vorarlberger Wäscheproduzenten, zu der auch die Schweizer Marke Hanro gehört. Bereits am Donnerstag, 28. Mai, hat Huber Antrag auf Einleitung eines Sanierungsverfahrens in Eigenverantwortung am Landesgericht Feldkirch gestellt.

Huber Holding


Die betroffenen Gesellschaften sind  Huber Holding AG, Arula GmbH, Huber Shop GmbH und Huber Tricot GmbH. Daneben seien keine weiteren Gesellschaften des Konzerns betroffen, hieß es seitens des Unternehmens.

Der Betrieb in allen Gesellschaften der Gruppe laufe unverändert weiter, die Liquidität sei in Abstimmung mit den finanzierenden Banken gesichert, wie die Plattform "Vorarlberg Online" berichtet. 

Eine andere Überbrückung der durch die Coronakrise verursachten Umsatz- und Liquiditätslücken sei trotz aller Bemühungen bisher nicht möglich gewesen, trotz einer "äußerst positiven Geschäftsentwicklung nach Wiedereröffnung des Handels".

Die Restrukturierungsmaßnahmen würden gemeinsam mit den Sanierungsverwaltern umgesetzt. Die Mitarbeiter der Gruppe seien bereits informiert worden, hieß es in der Aussendung.

Betroffen vom Stellenabbau sind nach seinen Informationen 120 der rund 900 Mitarbeiter, davon alle in Vorarlberg. 2019 hatte Huber noch 141 Millionen Euro erwirtschaftet.  

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