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09.03.2022
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Hugo Boss schließt eigene Läden in Russland

Veröffentlicht am
09.03.2022

Hugo Boss ist als Retailer auch seit Jahren auf dem russischen Markt aktiv. Angesichts der russischen Invasion in die Ukraine hat der Metzinger Modekonzern beschlossen, ab dem heutigen Mittwoch alle eigenen Läden in Russland zu schließen. Der dortige Online-Shop ist bereits seit vergangener Woche offline. Auch Werbeaktivitäten werden vorerst eingestellt, wie das Modeunternehmen gegenüber FashionNetwork.com mitteilt. 

Angesichts der russischen Invasion in die Ukraine hat der Metzinger Modekonzern beschlossen, ab Mittwoch alle eigenen Läden in Russland zu schließen. - HUGO BOSS


Insgesamt schließt Hugo Boss damit 13 Stores, die elf russischen Franchise-Standorte bleiben geöffnet. "Der Krieg in der Ukraine erfüllt uns mit großer Sorge. Unsere Gedanken sind bei den Betroffenen. Wir beobachten die Situation genau und bewerten die Entwicklungen entsprechend. Dabei hat die Sicherheit der Menschen und unserer Partner für uns immer oberste Priorität", heißt es aus Metzingen. 

Um den Betroffenen zu helfen, unterstütze man u.a. das Deutsche Rote Kreuz mit finanzieller Hilfe und Sachspenden. Hugo Boss beschäftigt in Russland rund 200 Mitarbeitende, die weiterhin finanziell unterstützt werden sollen. Der russische und ukrainische Markt sind für den Konzern nur in geringem Maße umsatzrelevant. Insgesamt machen diese Märkte etwa drei Prozent des Konzernumsatzes aus.

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