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Fabeau
Veröffentlicht am
28.04.2011
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Hugo Boss schneidert neue Rekordwerte

Von
Fabeau
Veröffentlicht am
28.04.2011



Die Hugo Boss AG nimmt die Dynamik des letzten Jahres mit in 2011 und verzeichnet über alle Regionen, Vertriebskanäle und Marken hinweg zweistellige Umsatzsteigerungen. Insgesamt verzeichnete Hugo Boss im ersten Quartal (Stichtag: 31. März) ein Umsatzplus von 21% (währungsbereinigt 19%) auf 539 Mio. Euro.

Umsatztreiber Einzelhandel

In der Region EMEA kletterten die Umsätze währungsbereinigt um 14% auf 352 Mio. Euro, in Amerika um 21% auf über 102 Mio. Euro und in der Region Asien/Pazifik verbuchte der Konzern ein Plus von 46% auf 75 Mio. Euro. Stärkster Wachstumstreiber war erneut der konzerneigene Einzelhandel (inkl. Outlets und Online), dessen Erlöse währungsbereinigt um 38% auf 187,3 Mio. Euro stiegen. Mittlerweile macht das Retailgeschäft knapp 35% des Gesamtumsatzes aus. Zu Ende März belief sich die Zahl der eigenen Einzelhandelsgeschäfte auf 544 (sieben mehr als im Vorjahreszeitraum). Auf vergleichbarer Fläche stieg der Umsatz um 8%. Allein das Onlinegeschäft legte um 78% auf 7 Mio. Euro zu. Auch der Großhandel lief für die Schwaben mit einem währungsneutralen Plus von 10% auf 341,4 Mio. Euro äußerst zufriedenstellend. Grund war neben der Belebung des Vorordergeschäftes auch die positive Entwicklung des Replenishments, mit dem Hugo Boss auf kurzfristige Nachfragesteigerungen reagierte.

Weiterhin männlich dominiert

Die Kernmarke Boss Black verzeichnete ein Umsatzplus von 21%, die Luxuslinie Boss Selection wuchs um 48%. Die Casualwear Linie Boss Orange schnitt 14% über dem Vorjahresvergleichzeitraum ab, während die Sporswearlinie Boss Green und die lifestyle-orientierte Trendmarke HUGO ein Umsatzwachstum von 55% bzw. 12% erreichten. Nach wie vor macht Hugo Boss den Großteil seines Umsatzes mit maskuliner Mode: Die vier eigenständigen Damenlinien trugen wie im Vorjahr nur 12% zum Gesamtumsatz bei.

Ergebnisverbesserung

Die Rohertragsmarge konnte Dank des überproportionalen Retailwachstums sowie der konsequent betriebenenen Preispolitik um 2,2 Prozentpunkte auf 58,4% gesteigert werden. Die EBITDA-Marge steigerte sich entsprechend um 3,7% Punkte auf 24,4%. Das operative Ergebnis (EBITDA vor Sondereffekten) erhöhte sich um 43% auf 132 Mio. Euro. Das EBIT belief sich auf 115,9 Mio. Euro. Das Konzernergebnis verbesserte sich fast um die Hälfte auf 83,5 Mio. Euro.

Ausblick bestätigt

Mit diesen Zahlen bestätigt Konzernchef Claus-Dietrich Lahrs die Ziele für das Jahr 2011, wonach der Konzernumsatz um 12% steigen und das EBITDA um 15% erhöht werden soll. Hugo Boss setzt dabei auf starke Wachstumsimpulse durch das eigene Retailgeschäft. Das Wachstumspotential in China und Amerika soll noch gezielter ausgeschöpft werden. „Ein wichtiger Baustein unseres Erfolgs ist dabei die deutlich engere Kommunikation mit dem Endverbraucher“, erklärte Lahrs weiter.

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