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Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
28.04.2022
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Interparfums: Umsatz steigt im ersten Quartal um 22,5 Prozent

Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
28.04.2022

Im ersten Quartal des Geschäftsjahrs 2022 erwirtschaftete der auf die Herstellung von Lizenzparfüms (Montblanc, Lanvin, Rochas, …) spezialisierte Konzern einen Umsatz von 162,4 Millionen, was im Vergleich zum ersten Quartal 2021 zu laufenden Wechselkursen einem Anstieg um 22,5 Prozent bzw. bei konstanten Wechselkursen um 18,1 Prozent entspricht.


Montblanc-Duft Legend Red - DR


"Es war ein sehr gutes Quartal, das die weiterhin starke Nachfrage für unsere Marken in zahlreichen Ländern untermauert. Dies ungeachtet der Situation in der Ukraine und der Verlängerung der Lieferfristen in der Beschaffungskette. Angesichts der schwierigen Rahmenbedingungen bleiben wir zwar vorsichtig, aber dennoch zuversichtlich für das Jahr 2022 mit einem Umsatz, der für das Gesamtjahr rund 600 Millionen Euro betragen dürfte", erklärt Philippe Benacin, CEO von Interparfums.

In Osteuropa schlug sich der Konflikt zwischen der Ukraine und Russland in einem Rückgang um 9 Prozent auf 10,9 Millionen Euro nieder. In den anderen geografischen Regionen hingegen nahm der Umsatz zu. In Frankreich ergab sich im Berichtszeitraum ein Plus von 25 Prozent (10,7 Millionen Euro), gestützt auf die guten Ergebnisse der Parfüms von Rochas und Montblanc.

In Asien bildeten die Düfte von Coach, Lanvin und Van Cleef & Arpels die treibende Kraft, der Umsatz verbesserte sich um 29 Prozent auf 27,9 Millionen Euro. Interparfums verweist darüber hinaus auf einen deutlichen Anstieg im chinesischen Markt. Die Entwicklung der Parfüms von Montblanc, Jimmy Choo und Rochas war auch in Westeuropa sehr stark, mit einem Plus von 44 Prozent auf 28,4 Millionen Euro.

Im Raum Nordamerika betrug das Umsatzwachstum 13 Prozent (53,2 Millionen Euro) und in Südamerika verbesserte sich das Ergebnis um 41 Prozent auf 13,9 Millionen Euro.

Bei genauerem Blick auf die verschiedenen Parfümmarken bleibt Montblanc mit einem Anstieg um 30 Prozent auf 42,5 Millionen Euro der Wachstumstreiber im Portfolio. Die Marke profitierte nicht zuletzt von der Einführung von Montblanc Legend Red zu Beginn des Jahres. An zweiter Stelle steht Jimmy Choo mit einem Plus von 15 Prozent auf 34,4 Millionen Euro, gefolgt von Coach mit einem Wachstum um 31 Prozent auf 34,3 Millionen Euro.
 

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