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Kering leidet stark unter Folgen der Corona-Krise

Von
DPA
Veröffentlicht am
30.07.2020
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Der französische Luxusgüterkonzern Kering hat die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie im ersten Halbjahr deutlich zu spüren bekommen. Aufgrund der Schließungen von Läden und des wegen der Krise weltweit zum Stillstand gekommenen Tourismus sackte der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um rund 30 Prozent auf 5,4 Milliarden Euro ab, wie das Unternehmen am Dienstagabend in Paris mitteilte.

CEO François-Henri Pinault. - Archiv


Während das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) um 40,4 Prozent auf 1,7 Milliarden Euro einknickte, brach der Nettogewinn sogar um über die Hälfte auf nur noch 272,6 Millionen Euro ein.

Sowohl die italienische Nobelmarke Gucci, die den Löwenanteil der Erlöse ausmacht, als auch die weiteren bekannten Kering-Marken wie Yves Saint Laurent oder Bottega Veneta hatten in der ersten Jahreshälfte unter der Pandemie zu leiden und verzeichneten herbe Rückgänge.

Konzernchef Francois-Henri Pinault sprach von einem immens schweren Halbjahr. Hoffnung mache Kering vor allem die Erholung in der Asien-Pazifik-Region und in China, wo die Geschäfte wieder geöffnet seien.

Aufgrund der anhaltend hohen Unsicherheiten über die weiteren Entwicklungen im globalen Luxusgütermarkt sieht sich der Konzern nicht in der Lage, eine verlässliche Prognose für den Verlauf des zweiten Halbjahrs abzugeben./eas/he

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