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11.04.2022
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Lenzing präsentiert erstmalig Online-Nachhaltigkeitsbericht 2021

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11.04.2022

Die Lenzing Gruppe hat anlässlich des "Earth Month" ihren Nachhaltigkeitsbericht 2021 herausgegeben. Mit dem Titel "Linear to Circular" will das Unternehmen darin sein Bestreben im Austarieren seiner Bedürfnisse mit jenen der Natur im Sinne der Kreislaufwirtschaft betonen.

Die Lenzing Gruppe veröffentlicht ihren Nachhaltigkeitsbericht 2021 - Lenzing

 
Der Bericht sei gemäß den Standards der Global Reporting Initiative (GRI) und des Nachhaltigkeits- und Diversitätsverbesserungsgesetzes (NaDiVeG) erstellt und von der KPMG Austria GmbH Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft geprüft worden, erklärt Lenzing.
 
"Unsere Innovationen bei der Kreislaufwirtschaft und der biologischen Abbaubarkeit entspringen einem tiefen Gefühl der Verantwortung gegenüber unserem Planeten und dem Wunsch, so zu handeln, dass zukünftige Generationen stolz auf uns sein können. Wir hoffen, dass Sie dieses Verantwortungsgefühl bei der Lektüre des Lenzing Nachhaltigkeitsberichts 2021 entdecken und teilen werden", sagt Robert van de Kerkhof, Mitglied des Vorstandes der Lenzing Gruppe.

Mit der Umsetzung der beiden Schlüsselprojekte in Brasilien und Thailand, wie auch mit den Investitionen an den bestehenden asiatischen Standorten in China und Indonesien in Höhe von 200 Millionen nähert sich Lenzing weiter zielstrebig in Richtung gruppenweiter Klimaneutralität.

Lenzing hat sich 2019 als erster Faserhersteller zum Ziel gesetzt, die CO₂-Emissionen bis 2030 um 50 Prozent zu reduzieren und bis 2050 die Netto-Null zu erreichen. Dieses CO₂-Reduktionsziel wurde von der Science Based Targets Initiative überprüft und genehmigt.

Ein weiterer Meilenstein im Bestreben der Lenzing, ihre Klima- und Nachhaltigkeitsziele umzusetzen, sei die Kooperation mit dem schwedischen Zellstoffproduzenten Södra. Die beiden Unternehmen wollen sich gemeinsam für die Förderung der Kreislaufwirtschaft in der Modebranche einsetzen und einen Beitrag zur Lösung des globalen Textilabfallproblems leisten.

Auch eine Erweiterung der Kapazitäten für die Zellstoffgewinnung aus Alttextilien sei vorgesehen. Ziel sei es, bis 2025 in der Lage zu sein, 25.000 Tonnen Alttextilien pro Jahr zu recyceln, so Lenzing.

Das Unternehmen baute 2021 auch sein Produktangebot für die Textil- und Vliesstoffbranchen weiter aus. Im dritten Quartal erfolgte die Präsentation der ersten Tencel Lyocellfasern aus holz- und orangenbasiertem Faserzellstoff.

"Die Einführung der ersten CO₂-neutralen Fasern am weltweiten Vliesmarkt unter der Marke Veocel ist eine weitere Produktinnovation aus dem Berichtsjahr, die exemplarisch für den ehrgeizigen Weg der Lenzing im Bereich Klimaschutz stehen", so Lenzing.

Mit ihren holzbasierten, biologisch abbaubaren Veocel Fasern profitiere Lenzing im Bereich der Vliesfasern auch von neuen Regularien wie der Einwegkunststoffrichtlinie (EU) 2019/904. Die EU-Kommission veröffentlichte im zweiten Quartal ihre Leitlinien zur Umsetzung und präzisierte darin, welche Produkte in den Anwendungsbereich der Richtlinie fallen.

Lenzing wurde 2021 mehrfach für ihre Leistungen, insbesondere im Nachhaltigkeitsbereich, ausgezeichnet. Als eines von 14 Unternehmen weltweit wurde Lenzing von der globalen gemeinnützigen Umweltorganisation CDP für ihre ökologische Führungsrolle in den Bereichen Klimawandel, Wassersicherheit und Waldschutz mit einem "AAA" bewertet.

Die Ratingagentur MSCI stufte das Rating der Lenzing von "A" auf "AA" hoch. Durch das bessere MSCI ESG-Rating ergibt sich für Lenzing auch eine Verringerung des Zinsaufwandes. Lenzing platzierte im November 2019 ein Schuldscheindarlehen über 500 Millionen Euro, das an die eigene Nachhaltigkeitsperformance gebunden ist.

Im CSR-Rating von EcoVadis erreichte Lenzing 2021 erstmals den Platin-Status.
 
 

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