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London Fashion Week kehrt zu echten Modenschauen zurück

Von
AFP
Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
04.09.2020
Lesedauer
2 Minuten
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Die Londoner Modewoche im September, die traditionell der Womenswear gewidmet ist, wird in diesem Jahr Kollektionen für Frauen und Männer umfassen und neben den im Internet übertragenen Präsentationen wieder echte Live-Modeschauen zeigen, wie die Organisatoren am Freitag ankündigten.


Burberry - Herbst/Winter 2020 - Womenswear - London - PixelFormula


Aufgrund der Coronavirus-Pandemie wurde die Modewoche im Juni vollständig online abgehalten.

Die hierfür entwickelte Plattform wird auch bei der für den 17. bis 22. September geplante Ausgabe eingesetzt und ist für Designer, Journalisten und die breite Öffentlichkeit frei zugänglich. Einige wenige Zuschauer werden jedoch diesmal das Glück haben, Models live über die Londoner Laufstege schreiten zu sehen. 

"Die Londoner Modewoche ist eine der wenigen internationalen Veranstaltungen, die in London stattfinden, und beweist die Widerstandsfähigkeit, Kreativität und Innovationskraft der Branche in Krisenzeiten", so der British Fashion Council (BFC), Dachverband der britischen Mode, in einer Erklärung.

In diesem Jahr finden in der Hauptstadt insgesamt sieben Shows und Veranstaltungen nur live statt. 20 weitere werden auch online übertragen, während die anderen 50 zu 100% digital präsentiert werden.

Wie ihr männliches Pendant im Juni wird auch die Modewoche im September – traditionell der Womenswear gewidmet – nun "geschlechtsneutral" sein und neben Damenmode auch Herren- und gemischte Kollektionen präsentieren. Alle zukünftigen Londoner Modewochen sollen dem gleichen Schema folgen.

Die britische Marke Burberry bildet den Auftakt der Woche, an der mehr als 80 Designer teilnehmen werden.

Laut BFC trug die Modeindustrie, die 890.000 Menschen beschäftigt, im Jahr 2019 mit 35 Milliarden Pfund (39 Milliarden Euro) direkt zum BIP Großbritanniens bei, was einem Anstieg von 9,4% gegenüber 2018 entspricht.

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