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21.10.2021
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Ludwig Beck verzeichnet Erholung im dritten Quartal

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21.10.2021

Die Umsatz- und Ergebnisentwicklung des Modekonzerns Ludwig Beck bleibt in den ersten neun Monaten 2021 deutlich von den Auswirkungen der Covid-19 Pandemie geprägt. Das Münchner Unternehmen konnte jedoch im dritten Quartal gegenüber dem Vorjahr zulegen und erzielte einen Bruttoumsatz von 19,8 Millionen Euro im Vergleich zu 16,2 Millionen Euro im vergangenen Jahr.

Ludwig Beck kann sich im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2021 etwas erholen - Ludwig Beck

 
Verbunden mit den landesweit verordneten Lockdowns im ersten Halbjahr 2021 und den massiven Einschränkungen nach Wiedereröffnung des Stammhauses musste Ludwig Beck deutliche Umsatzeinbußen hinnehmen. Allerdings konnte der Modekonzern durch die langsam zurückkehrenden Besucherfrequenzen in der Münchner Innenstadt sowie die gelockerten Covid-19 Maßnahmen im Sommer ab dem dritten Quartal eine spürbare Erholung der Kauflaune feststellen.
 
Trotz niedrigerer Bruttoumsätze konnte Ludwig Beck den Nettorohertrag auf Konzernebene um 0,4 Millionen Euro verbessern. Er betrug 15,2 Millionen Euro (Vorjahr: 14,8 Mio. €). Die Nettorohertragsmarge erhöhte sich von 42,5 Prozent auf 45,2 Prozent.

Die sonstigen betrieblichen Erträge lagen bei 6,4 Millionen Euro (Vorjahr: 2,2 Mio. €). Der deutlich höhere betriebliche Ertrag sei auf eine erste Zahlung der Überbrückungshilfe III in Höhe von 4,2 Millionen Euro im Mai 2021 zurückzuführen.
 
Das operative Ergebnis (EBIT) lag bei -0,4 Millionen Euro und somit bereits deutlich über dem Vorjahr mit -5,0 Millionen Euro. Wie bereits im Vorjahr betrug das Finanzergebnis -1,8 Millionen Euro, wovon -1,1 Millionen Euro der Bilanzierung der Mietverträge gemäß IFRS 16 zuzurechnen sind.
 
Das Ergebnis vor Steuern (EBT) belief sich auf -2,2 Millionen Euro (Vorjahr: -6,8 Mio. €). Das Ergebnis nach Steuern (EAT) bezifferte sich auf -1,5 Millionen Euro (Vorjahr: -4,4 Mio. €).
 
In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2021 beschäftigte Ludwig Beck 360 Mitarbeitende (Vorjahr: 395). Dieser Rückgang sei nicht auf Kündigungen zurückzuführen, sondern man habe vakante Stellen teilweise nicht nachbesetzt und befristete Verträge nicht verlängert, erklärt der Konzern.
 
Auch wenn das Unternehmen durch die erneute Absage des Oktoberfests wieder einen großen Umsatzausfall besonders im Trachten-Bereich hinnehmen musste, blickt Ludwig Beck "aufgrund der aktuellen Lage, den gelockerten Coronamaßnahmen und der steigenden Impfquote verhalten positiv" auf das vierte Quartal.
 
Für Ludwig Beck sei dieses in der Regel das umsatzstärkste Quartal. Auch die Ankündigung von geöffneten Weihnachtsmärkten lasse den Konzern auf ein "halbwegs normales Weihnachtsgeschäft hoffen"“.
 
 
 
 

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