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Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
17.12.2019
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Lyst: Expansion führt zu deutlichem Umsatzwachstum

Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
17.12.2019

Lyst hat soeben seine Jahresergebnisse für das am 31. März 2019 endende Geschäftsjahr veröffentlicht. Mit einem aggressiven Expansionsprogramm, das sieben neue internationale Märkte, neue Marketingkanäle und eine neue App umfasst, erzielte die Mode-Suchmaschine Lyst ein Umsatzwachstum von 20 Prozent auf GBP 18,2 Millionen (EUR 21,5 Mio.).


Chris Morton, Mitbegründer und CEO vonLyst. - Balderton


Doch durch die anhaltenden Investitionen rutschte das Unternehmen mit Sitz in London tiefer in die roten Zahlen, die Verluste haben sich mit GBP 6,2 Millionen (EUR 7,3 Mio.) mehr als verdoppelt.

Das im Jahr 2010 in einer kleinen Hütte in Shoeditch gegründete Unternehmen erklärte, dass Millionen Online-User die Plattform nutze, um nach Modeprodukten von Tausenden Designern und Marken zu suchen, darunter Burberry, Farfetch, Harrods, Net-A-Porter und Prada.

Im vergangenen Jahr brachte das Unternehmen in einer von LVMH angeführten Kapitalbeschaffungsrunde GBP 44 Millionen (EUR 52 Mio.) zusammen. Die Mittel wurden in langfristige Prioritäten investiert, so in die Entwicklung nicht-englischsprachiger Websites, die Suche nach einer neuen App und die Erweiterung des Kernteams.

Die neuen internationalen Plattformen in Frankreich, Deutschland, Spanien und Italien erzielten in den ersten Monaten GBP 985.000 (EUR 1,1 Mio.) Umsatz. Lyst schaltete die neuen Portale im Verlauf des Jahres frei, nachdem in den Kernmärkten Großbritannien, USA, Kanada und Australien gute Ergebnisse erzielt wurden.

Nach Abschluss des Geschäftsjahrs erweiterte das Unternehmen seinen Vorstand um ein hochkarätiges Mitglied: Es handelt sich um den Topmanager Bradley Horowitz, der zuvor für Google tätig war.

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