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09.08.2022
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Marc O'Polo knackt die halbe Milliarde

Veröffentlicht am
09.08.2022

Marc O’Polo ist auf Wachstumskurs. Das zeigen nicht nur die enormen Expansionsaktivitäten der jüngsten Vergangenheit. Das Premium-Casual-Label erzielte im Geschäftsjahr 2021/22 (Stichtag: 31. Mai) einen vorläufigen Markenumsatz von 592 Millionen Euro – inklusive Lizenzgeschäft. Das entspricht einem Plus von 35 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Das Premium-Casual-Label erzielte im Geschäftsjahr 2021/22 einen vorläufigen Markenumsatz von 592 Millionen Euro. - MARC O'POLO


Im Ergebnis vor Steuern (EBIT) wuchs das Modeunternehmen überproportional – und das trotz hoher Investitionen am Stammsitz in Stephanskirchen, die Einführung eines ERP-Systems und die Nachhaltigkeits- und Internationalisierungsstrategie.

"Erstmals in der Unternehmensgeschichte haben wir mehr als eine halbe Milliarde Euro Umsatz erwirtschaftet. Unsere Strategie und die Investitionen in Internationalisierung, Modernisierung der Marke und Nachhaltigkeit von Produkten und Unternehmen zahlen sich voll und ganz aus", so CEO Maximilian Böck.

"Besonders bedeutsam ist dieses Ergebnis mit Blick auf die anhaltende Pandemie und den Krieg in der Ukraine. Denn steigende Rohstoffpreise, Lieferschwierigkeiten sowie eine wandelnde Konsumlaune beeinflussten durchaus das Geschäft", resümiert Böck weiter.

Wesentlicher Treiber des Umsatzwachstums ist mit rund 80 Prozent die auf die jüngere Zielgruppe ausgerichtete Denim-Linie. Einen weiteren hohen Anteil hat die Entwicklung des internationalen Geschäfts. 40 Prozent des Wachstums wurde außerhalb des Heimatmarktes erzielt.

Zu den Meilensteinen des abgelaufenen Geschäftsjahres zählen der Start in 18 weiteren Märkte, die Eröffnung des Pariser Stores und des Pariser Showrooms.

Aber auch in der Kernregion DACH baut Marc O’Polo seine führende Position im Premium Casual-Lifestyle Bereich weiter aus und wächst im Umsatz um 31 Prozent. Ebenso sehr erfolgreich entwickeln sich die Geschäftsbereiche Shoes und Accessories mit einem Wachstum von 50,4 bzw. 60,3 Prozent.

Große Potenziale sieht das Unternehmen im Ausbau des Menswear Anteils sowohl im Casual als auch im Denim-Segment und steigert den Umsatz um 46 Prozent. Der Anteil gegenüber der Womenswear legt damit stetig zu und liegt bereits bei über 32 Prozent.

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