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Fabeau
Veröffentlicht am
26.07.2010
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Polo Ralph Lauren holt sich das Korea-Geschäft zurück

Von
Fabeau
Veröffentlicht am
26.07.2010



Es liegt nicht an der angespannten politischen Lage, sondern eher daran, dass Polo Ralph Lauren alleiniger Herrscher über sein asiatisches Geschäft sein will. Die Alleinherrschaft im neoliberalen Südkorea lässt sich das Lifestyle-Unternehmen aus New York einiges kosten: Der Distributionslizenznehmer Doosan Corporation wird für seinen Ausstieg insgesamt 47 Mio. US-Dollar erhalten, wovon 25 Mio. Dollar jetzt bezahlt werden und geschätzt noch mal 22 Mio. Dollar für weitere Vermögensgegenstände am 31. Dezember 2010 überwiesen werden sollen. Ab dem 1. Januar 2011 ist Ralph Lauren dann wieder selbst für den Vertrieb auf allen Kanälen verantwortlich. Die Doosan Corp., die zwölf Jahre die Distribution betreut hat, hinterlässt in Südkorea 175 Shop-in Shops und fünf Flagship-Stores.
„Der Ausbau unserer internationalen Präsenz ist eine unserer wichtigsten Prioritäten. Südkorea ist einer unserer größten Märkte und war schon immer eine wichtige Region für uns, da es einer der weltweit dynamischsten Märkte für Luxusgüter ist“, erklärte Ralph Lauren, Chairman und CEO des Unternehmens die Strategie. Roger Farah, COO bei Ralph Lauren, ergänzte, dass die Kontrolle über Südkorea ein wichtiger Meilenstein in der gesamtasiatischen Wachstumsstrategie sei.
Bereits im Jahr 2007 hatte der Konzern das Japan-Business in Eigenregie übernommen, gefolgt von der Übernahme anderer wichtiger Märkten wie China, Hongkong, Indonesien, Malaysia, den Philippinen, Singapur, Taiwan und Thailand im Januar diesen Jahres. Mit der vollintegrierten Asien-Strategie wollen die Amerikaner in Asine effizienter und direkter agieren können, um so auch ihre globale Markenstrategie an den asiatischen Riesenmarkt anpassen zu können.

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