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Puma testet Kollektion aus nachhaltig produzierten und gefärbten Textilien

Veröffentlicht am
16.06.2020
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2 Minuten
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Puma erforscht nachhaltige Alternativen zur Textilproduktion und zur Färbung von Textilien im Biodesign Projekt "Design to Fade" am Beispiel einer biologisch abbaubaren Lifestyle- und Performance-Kollektion.

Design to Fade von Puma - Puma


Die Kollektion des Sportunternehmens ist in Zusammenarbeit mit dem niederländischen Designprojekt Living Colour und dem schwedischen Studio "Streammateria" entstanden. Einige Produkte seien mithilfe von Bakterien gefärbt, während andere aus abbaubaren Materialien bestehen, die in geschlossenen Kreisläufen kurzfristig und vor Ort hergestellt werden können, erklärt Puma.
 
"In diesen Zeiten ist es wichtig, nicht nur darüber nachzudenken, was wir produzieren, sondern auch wie. Mit Design to Fade forschen wir an einer Zukunft, die nachhaltige Produktionsweisen und wiederverwertbare Materialien in den Vordergrund stellt", so Romain Girard, Senior Head of Innovation bei Puma.

Das niederländische Designprojekt Living Colour verwendet Bakterien, um Textilien zu färben. Diese Bakterien werden mit Nährstoffen gefüttert, wodurch sie einen Farbstoff produzieren. Dieser könne dann verwendet werden, um beinahe jede Art von Faser zu färben.
 
Das schwedische Designstudio Streamateria stellt biologisch abbaubare Stoffe in geschlossenen Materialkreisläufen her. Diese Stoffe dienen, nachdem sie getragen wurden, wieder als Rohmaterial. Das sei möglich durch die Verwendung von kreislaufförmigen Prozessen, die keine Verluste tolerieren. Bei Streamateria Textilien wird Bioplastik auf ein gedrucktes Maschengewebe aufgetragen, wodurch ein Stoff entsteht.
 
"Design to Fade" ist seit 2016 das dritte Designprojekt des Sportunternehmens, in dem Puma neue Wege sucht, um die Umweltverträglichkeit der Sport- und Modeindustrie zu verbessern. Obwohl diese Projekte noch nicht kommerzialisiert wurden, seien sie ein wichtiger Schritt, um die Marke in Zukunft nachhaltiger zu machen.

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