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Fabeau
Veröffentlicht am
08.09.2011
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Richemont: Luxus boomt, aber der Franke belastet das Geschäft

Von
Fabeau
Veröffentlicht am
08.09.2011



In den ersten fünf Monaten des Geschäftsjahres 2011/12 (April bis August) kletterte der Umsatz des Genfer Luxusgüterkonzerns Compagnie Financière Richemont SA um 29%, das teilte das Unternehmen im Rahmen seiner Jahreshaupt-versammlung am Mittwoch mit. Allerdings drückte die starke Schweizer Währung das Wachstum etwas: währungsbereinigt hätte das Plus sogar bei 35% gelegen. Für das ersten Halbjahr erwartet der Konzern, der hauptsächlich hochwertige Uhren (u.a. A. Lange & Söhne, Jaeger-LeCoultre oder Piaget) Schmuck (Cartier), Lederwaren und Mode (u.a. Chloé, Dunhill oder Purdey) verkauft, ebenfalls mit deutlichen Zuwächsen beim Umsatz und operativen Ergebnis. Der Reingewinn soll auf dem Vorjahresniveau liegen.
Insbesondere im asiatischen Raum (ohne Japan) konnte der Konzern um beeindruckende 46% (währungsbereinigt sogar 59%) wachsen. In Europa und Amerika verbuchte Richemont ebenfalls starke Zuwächse in Höhe von 21% bzw. 26%. Besonders gut lief auch das eigene Retail-Geschäft, das sich um 37% (währungsbereinigt 44%) verbesserte, was neben der Flächenexpansion vor allem auch auf das sehr starke Wachstum des im Vorjahr übernommenen Luxus-Onlinemodehändlers Net-a-porter zurückzuführen ist. Auch jeder der Geschäftsbereich (Maisons) konnte deutlich zweistellige Zuwachsraten verbuchen.
Konkrete Ergebniszahlen nannte Konzernchef Johann Rupert nicht, wies aber auch darauf hin, dass der Franke die Margen belaste, und er das zweite Halbjahr aufgrund der unsicheren Wirtschaftslage schwer vorhersagen könne. Zu hoffen, dass es in dem Wachstumstempo weiter gehen werde, hielt er für „über-optimistisch“.

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