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Fabeau
Veröffentlicht am
02.06.2010
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Richemont schließt Net-A-Porter Übernahme ab

Von
Fabeau
Veröffentlicht am
02.06.2010



Richemont hatte Anfang April angekündigt, die restlichen Anteile am Online-Modehaus Net-a-Porter kaufen zu wollen. Zu dem Zeitpunkt hielt der Schweizer Luxuskonzern bereits knapp ein Drittel der Anteile am Shoppingportal.
CFO Gary Saage teilte bei der Veröffentlichung der Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2009/10 mit, dass die Übernahme 272 Mio. Pfund kosten wird. Die Schweizer hatten das Portal mit 350 Mio. Pfund bewertet – und machen nun quasi ein Schnäppchen. Für den Konzern, zu dem Marken wie Dunhill, Chloé und Cartier gehören, auf jeden Fall eine lohnende Investition, da er nun über einen etablierten Online-Vertriebskanal für seine Luxusmarken verfügt.



Natalie Massenet, die 44-jährige Gründerin und Geschäftsführerin von Net-a-Porter, soll auch nach der Vollübernahme Vorstandsvorsitzende des eCommerce-Modehauses bleiben. Sie hatte das Internet-Unternehmen im Jahr 2000 gegründet.
Net-A-Porter bietet Kollektionen von über 300 der weltweit führenden Designer an und vertreibt die Waren in über 170 Länder. Mit 600 Mitarbeitern in den Fashionmetropolen New York und London wurde im Geschäftsjahr 2009/10 (Stichtag: 31.01.2010 / ungeprüfter Abschluss) ein Umsatz von 120 Mio. Pfund erreicht.

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