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RRD forcieren Engagement in der DACH-Region

Veröffentlicht am
today 11.11.2019
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Im Rahmen der Milan Fashion Week Ende September haben Roberto Ricci Designs (RRD) ihren neuen Showroom im Modeviertel Mailands in der Via Tortona eröffnet. Mit der der neuen 500 Quadratmeter großen Dependance wollen RRD auch die Kundenbeziehungen zu Händlern der DACH-Region weiter ausbauen. Diese stellt einen Schwerpunkt für die Marke dar, wie Export Sales Director Michaela Merati gegenüber FashionNetwork.com erklärt. Erst Ende 2018 hatte Merati zusammen mit Roberto Ricci neue Vertriebspartner für die Region an Bord geholt

Blick in den neuen Mailänder Showroom an der Via Tortona. - RRD


Der neue Showroom ist als Open Space angelegt, in dem neben Mode- und Design-Themen auch weitere Installationen und Events stattfinden können. Der Zugang erfolgt über einen Innenhof im Gebäude an der Via Tortona 31.

Das Interior Design ist geprägt von Wellenbildern des australischen Fotografen Ray Collins bis hin zu den Riesenaufnahmen bewegter Körper in der neuen Lycra-Generation, die die Marke verwendet. 

Der Showroom sei ein weiterer Schritt zur Konsolidierung der Marke in Italien und ihrer Internationalisierung.

"Hier können Kunden unsere Kollektionen berühren, die Philosophie der Marke kennenlernen und den hohen Wert der textilen Innovation und Forschung verstehen können, die unser Produkt so besonders macht, betont Label-Chef Roberto Ricci, der die Marke mit ihrem diskreten Surf-Heritage zusammen mit Export Sales Director Michaela Merati auch hierzulande weiter voranbringen will. 

"Der DACH-Markt und vor allem Deutschland sind ein Schwerpunkt unserer Marke. Die Konzepte unserer DNA aus Outdoor-Life und 'Freedom-of-movement' passen gut hierher und spiegeln auch das Interesse deutscher Verbraucher wider", so Merati gegenüber FashionNetwork.com.    

Aktuelles Kampagnenmotiv des Labels. - RRD


Derzeit arbeitet die Vertriebsspezialistin an der Positionierung mit Premium-Handelspartnern, die in naher Zukunft mit der Marke wachsen sollen. 

Premium-Häuser wie Breuninger und Galeries Lafayette und angesagte Multilabel-Store wie Abseits in Stuttgart, Dohrmann, Classico Fashion und der ABC Shop in Hamburg oder das Mäntelhaus Kaiser in Hannover führen die Marke bereits.

Dazu kommen Multibrands-Stores wie Paul Vienna in Wien oder Luis in Karlsruhe, die RRD bereits seit einigen Saison recht erfolgreich führen. 

"In der Order-Saison für Frühjahr/Sommer 2020 haben wir es geschafft, auch andere neue Artikel wie Hemden und Hosen und nicht nur Oberbekleidung vorzustellen. Dies eröffnet auch für die Zukunft neue Chancen", führt Merati weiter aus.  

Erste Anzeichen aus der Order bei den Handelspartnern deuteten zudem auf positive Umsätze hin. "Daher sind wir zuversichtlich, uns weiter zu entwickeln und in die richtige Richtung zu wachsen", so Merati.

Mit Paul Vienna arbeiten RRD seit mittlerweile drei Jahren zusammen. Einkäufer Roland Jochinger sieht für das Konzept aus Funktionalität und leichten, atmungsaktiven Stoffen gepaart mit schlichten Schnitten vor allem in der Menswear großes Potential. 

Bei Paul Vienna ist RRD Marken wie CP Company, Dondup, Herno, Fay und Canada Goose positioniert. "RRD passt gut zu uns, denn sie passen mit
ihren 'Understatement-Looks' gut in unsere Auswahl – clean und schlicht, dennoch modern und zeitlos", so Jochinger gegenüber FashionNetwork.com.

"In Bezug auf die Umsätze sei der Anteil zwar minimal, jedoch sehe er RRD als eine aufregende Marke die viel Potential habe, auch wenn die Markenbekanntheit in Österreich ebenfalls noch eher gering sei. 

Aktuelles Kampagnenmotiv des Labels. - RRD


Bei Luis in Karlsruhe  Patrick Goerres führt Geschäftsführer Patrick J. Goerres seit knapp fünf Jahren neben Clothing auch Surf-Equipment von RRD. Postioniert ist die Marke äußerst prominent neben Prada, Etro Missoni und Frauenschuhe aus Kitzbühel.

"Die Marke präsentiert einen guten Mix aus Funktionalität und Design und ist eine Marke die generationsübergreifend ist und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
anbietet. RRD ist quasi das Prada Sport der heutigen Zeit", so Goerres. Etwa zehn Prozent seinen Umsätze macht er mit RRD.

Zielgruppe sei ein anspruchsvoller Kunde, der auf einen tollen Wareneinsatz Wert lege und gerne qualitativ-hochwertige Produkte kaufen möchten, ohne unbedingt ein großes Markenlogo zeigen zu müssen, ist Goerres überzeugt.

Potentiale der Marke sieht er vor allem noch im Ausbau des Sortiment, bei Oberteilen wie Hemden, Blusen, um eine größere Auswahl anbieten und wachsen zu können.

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