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05.08.2008
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Russischer Großaktionär bleibt bei Escada an Bord

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DPA
Veröffentlicht am
05.08.2008

München (dpa) - Beim größten deutschen Damenluxusmodekonzern Escada bleibt der russische Großaktionär Rustam Aksenenko auch nach dem Einstieg der Tchibo-Erben an Bord. «Wir steigen nicht aus», sagte ein Sprecher Aksenenkos am Dienstag in München. Aksenenko sei weiterhin an einem langfristigen Engagement bei Escada interessiert und begrüße den Einstieg der Herz-Familie.



Escada - Fall Winter 2008

In den vergangenen Tagen war spekuliert worden, Aksenenko werde sich nach der Machtverschiebung im Aktionärskreis mittelfristig aus dem Unternehmen verabschieden. Durch Kapitalerhöhungen im Zusammenhang mit dem Herz-Einstieg ist der Anteil von Aksenenko an Escada von 26 auf 20 Prozent gesunken. Die Familie Herz ist mit rund 30 Prozent größter Aktionär geworden.

Escada steckt in der Krise, weil die Kollektionen nicht bei den Kundinnen ankamen und andere Luxusmodehersteller an dem deutschen Unternehmen vorbeizogen. Als Retter holte Escada den früheren Hugo- Boss-Chef Bruno Sälzer an Bord, der seit Anfang Juli an der Spitze des Unternehmens steht. Er hatte in seiner Zeit als Boss-Chef bereits die Damenmode «Boss Woman» nach einem schwierigen Start zum Erfolg geführt und soll nun bei Escada die Kehrtwende schaffen. dpa dw yyby n1 ra

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