SMCP weltweit auf Wachstumskurs

SMCP ist eine der größten Erfolgsgeschichten der vergangenen Jahren und es sieht so aus, als würde sie sich weiter fortsetzen. Das Unternehmen gab seine Ergebnisse für das zweite Quartal am letzten Julitag bekannt und bezeichnete es als "hervorragend".

SMCPs Markenportfolio findet Fans auf der ganzen Welt

In der Welt des Mode-Einzelhandels, in der die Unternehmen immer vorsichtiger mit ihren Schätzungen umgehen, haben die Ergebnisse von Sandro, Maje und Claudie Pierlot gezeigt, wie attraktiv ihr Markenportfolio für die Konsumenten ist. 

Der währungsbereinigte Umsatz stieg um beachtliche 15,2 %, doch während sich die Performance auf berichteter Basis verlangsamte, war dies kein Versuch des Unternehmens, den guten Wert gegenüber einem schlechten zu betonen. Der ausgewiesene Umsatz stieg sogar um beeindruckende 12,9 % auf 241,3 Mio. Euro.

Der flächenbereinigte Umsatz der drei Marken stieg im ersten Halbjahr insgesamt um 5,8 %, was sich sowohl in den Filialen als auch im Online-Geschäft als sehr positiv erwies. Das Unternehmen sagte, dass "die erfolgreiche Umsetzung der digitalen Strategie" ein wichtiger Treiber war und der Online-Verkauf nun 14,3 % des Gesamtumsatzes ausmache.

Die Marke Sandro lieferte mit einem währungsbereinigten Umsatzplus von 14,7 % ein sehr gutes Ergebnis. Grund dafür seien "sehr dynamische Trends auf internationaler Ebene und eine starke Beschleunigung in der digitalen Welt", so Sandro weiter. Das Unternehmen hat die Marke in den vergangenen 12 Monaten stark ausgebaut. Es wurden 33 direkt betriebene Geschäfte an verschiedenen Standorten eröffnet, darunter Stockholm, Miami, Zhengzhou und Dubai.

Im Vergleich zu Sandro scheint Maje sogar noch schneller zu wachsen. Der währungsbereinigte Umsatz stieg im zweiten Quartal um 16,6 %, da das 20-jährige Jubiläum des Labels dazu beitrug, die Markenbekanntheit weltweit zu steigern. Das Unternehmen eröffnete auch 33 eigene Geschäfte für Maje in Europa, den USA und China, einschließlich des 100. Standorts auf dem chinesischen Festland in Peking.

Claudie Pierlot konnte die hervorragenden Ergebnisse der beiden Marken nicht ganz erreichen, aber eine Steigerung um 13 % und 23 neue, direkt betriebene Stores waren dennoch ein solides Ergebnis und kein Grund zur Sorge. 

Es gab allerdings auch eine kleine Wolke am SMCP-Himmel, da der Umsatz in seinem Kernmarkt Frankreich um 0,7 % zurückging. Das Unternehmen nannte das schwierige Marktumfeld als Beweis dafür, dass seine Marken auch auf dem Heimatmarkt widerstandsfähig bleiben.

Es war eindeutig die internationale Performance, die dem Unternehmen einen währungsneutralen internationalen Umsatzanstieg von 26,5 % bescherte und einen Anteil von 64 % am Gesamtumsatz ausmacht. Der Anstieg in Asien-Pazifik betrug 47,7 %, während EMEA mit "robustem Wachstum" und Expansion in Italien und Deutschland um 15,1 % zulegte. Amerika verzeichnete mit einem Anstieg von 27,1 % sogar noch bessere Ergebnisse, "angetrieben von hohem Traffic und der Konversionsrate im stationären Filialnetz sowie einem exponentiellen Wachstum im E-Commerce."

Angesichts dessen ist es keine Überraschung, dass das Unternehmen seine Prognose für das Gesamtjahr optimistischer beurteilt. Zuvor hatte es einen währungsbereinigten Umsatzanstieg von 11 % bis 13 % erwartet, tendiert nun aber zum höheren Wert.

Übersetzt von Eva Bolhoefer

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