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Melanie Muller
Veröffentlicht am
13.04.2017
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Schwaches Pfund verhilft Hugo Boss UK zu 12 Prozent Umsatzsteigerung

Übersetzt von
Melanie Muller
Veröffentlicht am
13.04.2017

Hugo Boss UK steigerte den Umsatz um 12 Prozent auf  245,2 Millionen Britische Pfund (289 Mio. Euro) in 2016, gestützt durch ein Wachstum im Handel und durch den Launch eines Onlineshops.



Hugo Boss UK steigert Umsatz um 12 Prozent wegen des schwachen Pfunds. - Hugo Boss


Trotz der anspruchsvollen Handelsbedingungen und der Unsicherheit der Verbraucher nach der Brexit-Entscheidung, profitierten die Einzelhandelsumsätze von Hugo Boss von einem vorübergehenden Aufschwung durch mehr Kunden aus Übersee, die den günstigen Wechselkurs des Pfunds nutzten. Dies führte im Vergleich zum Vorjahr zu einer Steigerung von 14 Prozent.
  
Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Umsatz aus Einzelhandelsgeschäften um 74 Prozent und die restlichen 26 Prozent kamen aus dem Großhandel. Das Unternehmen eröffnete 2016 ein eigenes Geschäft in London, fünf Outlets und sechs neue Verkaufsstellen in ganz Großbritannien.
 
Trotz der Steigerungen sank der Gewinn für das Geschäftsjahr um 9 Prozent auf 20,5 Millionen Pfund (24,14 Mio. Euro).

Die deutsche Gruppe befindet sich derzeit im Wandel, um ein nachhaltiges Wachstum zu gewährleisten. Bei der neuen Strategie wird der Fokus auf die Kernmarke Boss und die erschwinglichere Linie Hugo, die auf der Stärke von Hugo Boss im oberen Premiumsegment aufbaut, gelegt.
 
Darüber hinaus hat das Unternehmen die Verkaufspreise weltweit angepasst, um sich in einem einheitlichen Markenimage zu präsentieren. Auch Onlineshops werden zunehmend wichtiger und durch die Einführung von Omni-Channel-Diensten wird gehofft, dass die Geschäfte weiter vorangehen.

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