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Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
18.07.2021
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2 Minuten
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Sephora ernennt Sylvie Moreau zur Präsidentin für Europa und den Nahen Osten

Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
18.07.2021

Die Parfümeriekette der LVMH Gruppe hat Sylvie Moreau zur neuen Präsidentin für Europa und den Nahen Osten (EME) ernannt. Sylvie Moreau, die unter der Leitung von Martin Brok, CEO und Präsident von Sephora, arbeiten wird, tritt die Nachfolge von Guillaume Motte an, der im vergangenen April zum stellvertretenden Geschäftsführer der Fashion Group ernannt wurde. Diese Sparte des LVMH-Konzerns umfasst die Marken Celine, Givenchy, Loewe und Patou.

Sylvie Moreau - Sephora


Sylvie Moreau war zuvor Präsidentin der Professional-Division des amerikanischen Kosmetikkonzerns Coty. Von Genf aus leitete sie ein Portfolio von Marken wie Wella und O.P.I., an denen der Investmentfonds KKR vor einem Jahr die Mehrheit übernahm.

Davor arbeitete Sylvie Moreau 22 Jahre lang bei Procter & Gamble in verschiedenen Managementpositionen in Europa. Von 2015 bis 2016 verantwortete sie zudem die Haarmarke Wella, die später von Coty übernommen wurde.

"EME ist die Heimatregion von Sephora, eine Region mit nach wie vor großem Wachstumspotenzial und einer starken Fähigkeit, Innovationen und Veränderungen voranzutreiben. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit Sylvie Moreau, während Sephora seine Reise fortsetzt, um die Zukunft des Beauty-Marktes in Europa und der Welt neu zu erfinden", kommentiert Martin Brok auf dem LinkedIn-Account von Sephora.

Erst kürzlich hat Sephora, das mit rund 2.600 Filialen in 35 Ländern vertreten ist, eine Partnerschaft mit Zalando geschlossen, um künftig auch auf dem deutschen Portal präsent zu sein.

Sephora gehört zur Sparte Selective Retailing des LVMH Konzerns, der im vergangenen Jahr einen Umsatzrückgang von -28,5 % auf 10,1 Mrd. Euro verzeichnete, wobei die Pandemie zu einem Verlust von 203 Mio. Euro führte, verglichen mit einem Gewinn von 1,3 Mrd. Euro im Vorjahr.

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