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Swarovski will im Herbst weitere 1.000 Stellen streichen

Von
AFP
Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
24.07.2020
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Der österreichische Juwelier Swarovski kündigte am Dienstag an, im Herbst weitere 1.000 Arbeitsplätze in seinem Werk in Westtirol abzubauen, und machte dafür den immer stärker werdenden Wettbewerbsdruck und die Covid-19-Pandemie verantwortlich.

Die "Sparkle Bar" in der Mailänder Boutique von Swarovski - Swarovski


Ende Juni hatte der Kristallhersteller wegen des Nachfrageeinbruchs in den USA und Asien bereits 600 seiner Mitarbeiter entlassen, davon 200 am traditionsreichen Stammsitz in Wattens bei Innsbruck.

CEO und Verwaltungsratspräsident Robert Buchbauer bezeichnete diese Entscheidung als "schmerzhaft, aber absolut notwendig".

Im Jahr 2019 erwirtschaftete Swarovski einen Umsatz von 2,7 Milliarden Euro.

Der Konzern beschäftigt weltweit 34.500 Mitarbeiter und fertigt Schmuckstücke in Österreich, Indien, Thailand, Vietnam, Serbien und den USA. Die Produkte von Swarovski werden in 170 Ländern verkauft.

Swarovski wurde 1895 von Daniel Swarovski, dem Erfinder einer industriellen Kristallschleifmaschine, gegründet.

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