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30.11.2021
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Wormland will mit Blvrd-App das Shopping-Erlebnis optimieren

Veröffentlicht am
30.11.2021

Wormland kooperiert mit Blvrd. Die App des gleichnamigen 2020 in Hannover gestarteten Start-ups soll den Kunden des Menswear-Retailers bei der Outfit-Auswahl helfen. Noch vor Besuch einem der insgesamt 13 Stores kann der Kunde den jeweiligen Bestand des 60 Marken umfassenden Sortiments vor Ort einsehen. Der Startschuss soll Anfang Dezember zunächst in den Filialen in Hannover und Hamburg fallen.

Mit der Blvrd-App sollen Kunden des Menswear-Retailer einen genauen Überblick über das Warensortiment vor Ort erhalten. - Wormland


Mithilfe der App werden auch der lokale Lagerbestand und verfügbare Produktvarianten angezeigt. Das Shopping-Erlebnis soll damit zielgerichteter und die Verweildauer im stationären Handel minimiert werden. Die männliche Zielgruppe, deren Einkaufsverhalten sich in den vergangenen Jahren stark gewandelt hat, könnte voll darauf anspringen. Allerdings will mancher Menswear-Spezialist durch Inspiration, gastronomischen Service, Ladenbau und Beratung Kunden ja lieber so lange wie möglich im Laden halten.

"Männer sind pragmatisch beim Einkaufen ihrer Kleidung. Langes Warten und Suchen wird von den meisten immer noch als störend empfunden", entgegnet Ari Berzenjie, Gründer von Blvrd.

Während 2015 primär noch Technik und Unterhaltungselektronik im digitalen Warenkorb landeten, kauft mittlerweile mehr als jeder dritte Mann zwei- bis fünfmal jährlich auch Kleidung online. Allerdings: 44 Prozent der Befragten gaben sich laut Statista auch weiterhin als Shoppingmuffel aus, die ihre Kleidung nur einmal im Jahr kaufen. 

"Mit unserer App können sie sich schon vorher ein genaues Bild vom Angebot machen und hier ihren Look zusammenstellen – und das in Echtzeit", so Berzenjie. Er und sein Team wollen mit ihrer App einen schnellen Gesamtüberblick über das lokale Warenangebot einer Stadt bieten. Durch die Nutzung sollen außerdem aufwändige Suchen auf den Webseiten der einzelnen Shops mit oft veralteten oder unvollständigen Produktangaben entfallen, so die Hannoveraner. 

Durch regelmäßige, angeblich mehrmals täglicher Aktualisierungen von Produktangeboten, Beständen und Verfügbarkeiten sollen Wunschprodukte beim Ladenbesuch auch immer tatsächlich vorliegen.

Die App, die am 31. Juli 2020 erstmals zum Download verfügbar war, vereint mittlerweile über 300.000 Artikel von 566 Brands, darunter bekannte Lovebrands, junges Design sowie neue, nachhaltige Labels.

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