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23.06.2015
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Hudson’s Bay lagert Kaufhof-Immobilien aus

Veröffentlicht am
23.06.2015

Nach der Übernahme von Kaufhof will der neue Besitzer Hudson’s Bay (HBC) 43 der 59 erworbenen Immobilen in eine separate Gesellschaft überführen. Das bestätigte die Agentur Hering Schuppener, die HBC auf dem deutschen Markt berät, gegenüber FashionMag.

Darunter sind auch die Häuser in 1A-Lage (Berlin Alexanderplatz, Frankfurt Hauptwache, Köln Hohe Straße sowie Düsseldorf Kö, Carschhaus und der geschlossene Standort Berliner Allee). 
 
Demnach sollen die Gebäude in ein Joint Venture gehen, das die Kanadier als Mehrheitseigentümer zusammen mit dem amerikanischen Immobilieninvestor Simon Property Group (SPG) halten wollen.
 
Ähnlich war HBC bereits in früheren Transaktionen vorgegangen. Aus Sicht des Managements sei allerdings entscheidend, dauerhaft die Mehrheit an den 

Die Kanadier lagern ihre Kaufhof-Immobilien im Rahmen eines Joint Ventures aus. - Hudson's Bay

Warenhausimmobilien zu behalten. Diese soll für HBC wie bei bisherigen Geschäften dieser Art zwischen 65 und 85 Prozent liegen.
 
Das Modell biete für die Gesellschaft den Vorteil, dass der Partner SPG eine bedeutende Summe für seinen Anteil zahlt, was HBC beim Kaufpreis entlaste.

Das Joint Venture als reines Immobilienunternehmen bekomme zudem günstigere Konditionen am Kapitalmarkt und bessere Bewertungen. Außerdem soll das Immobilienportfolio vom operativen Geschäft getrennt bleiben. Auch zugunsten potentieller Wertsteigerungen. 

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