×
Von
DPA
Veröffentlicht am
12.12.2008
Lesedauer
2 Minuten
Teilen
Herunterladen
Artikel herunterladen
Drucken
Drucken
Textgröße
aA+ aA-

Hugo Boss sieht sich auf der Kostenseite für 2009 gut aufgestellt

Von
DPA
Veröffentlicht am
12.12.2008

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Modekonzern Hugo Boss sieht sich auf der Kostenseite gut aufgestellt, um die Herausforderungen im kommenden Geschäftsjahr zu meistern. "Hugo Boss ist auf der Kostenseite so optimiert, dass wir 2009 überstehen können, ohne mit größeren Überraschungen rechnen zu müssen", sagte der seit August amtierende Hugo-Boss-Chef Claus Lahrs der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ/Freitagausgabe).


Hugo Boss Black Frühling-Sommer 2008
Mit der gegenwärtigen Kapitalstruktur sieht der Manager genügend Spielraum für zukünftige Investitionspläne. Lahrs will die Internationalisierung noch stärker vorantreiben: Die nahezu hundertprozentige Bekanntheit müsse in Umsatz umgewandelt werden. "Dabei ist unser Ziel, rund 50 Prozent des Geschäfts außerhalb Europas zu erzielen, während es bisher erst 30 Prozent sind."

Damit würde Hugo Boss auch unabhängiger von der konjunkturellen Entwicklung einzelner Regionen. In der Vergangenheit habe die Entwicklung stark in Europa stattgefunden. Die Chancen in Asien und Amerika seien unterschätzt worden.

Zukäufe hätten derzeit jedoch keine Priorität: "In meinen Augen gibt es keine Notwendigkeit für Zukäufe. Wir müssen das Potenzial des Unternehmens heben", so Lahrs. Im laufenden Geschäftsjahr würde mit über 100 Millionen Euro so viel investiert, wie nie zuvor. Das Jahr 2009 werde für alle ein herausforderndes. Es gehe darum, den Marktanteil auszubauen und zu verteidigen.

Der deutsche Markt habe sich seit April deutlich abgekühlt, und der Trend habe sich im September verschärft. Erstaunlich sei jedoch, dass in den USA weiterhin erfreuliche Umsätze erzielt würden. Bei den Amerikanern sei der Konsum einfach Teil des Lebens.

Copyright © 2022 Dpa GmbH