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02.06.2010
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Puma macht Afrika zum Fussballplanet

Veröffentlicht am
02.06.2010

Puma will den Abstand zu den beiden führenden Sportartikelherstellern Adidas und Nike verringern. Für die Marke mit der Raubkatze ist daher die erste Fussball-Weltmeisterschaft in Afrika eine schöne Gelegenheit sich auf dem Kontinent präsent zu zeigen.

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Kurz vor dem Anpfiff lädt der Ausstatter drei seiner Vertragsmannschaften – Elfenbeinküste, Kamerun und Ghana – in einen Pariser Vorort zum Training ein. Die Algerische Nationalmannschaft, ebenfalls bei Puma unter Vertrag und Teilnehmer der Fussball-WM, trainiert solange im bayerischen Firmensitz des Unternehmens.

Afrika und Puma verbindet ein langjähriges Engagement im Sport. Der Weltranglisten Dritte will in Sachen Sponsoring vor den Giganten Adidas und Nike zweifelsohne nicht auf der Ersatzbank sitzen. Und der afrikanische Kontinent bietet nicht nur mir seinem Fussball sondern auch mit seiner Musik und Kultur einen idealen Platz um sich frei zu spielen.

Am 28. Und 29. Mai gab es bei der „Africa Unity Experience“ in Paris also nicht nur ein Match mit den Afrikanischen Spielern sondern auch die Präsentation eines gemeinsamen Trikots und ein Konzert. „Wer uns in den vergangenen Jahren beobachtet hat kennt unsere Geschichte“, erklärt Jochen Zeitz, Geschäftsführer von Puma. „Wir sind seit zwölf Jahren Ausstatter von Kamerun. Heute haben wir 13 afrikanische Mannschaften unter Vertrag. Von den letzten sieben Afrika-Cups haben wir sechs gewonnen.“ Für ihn bedeutet die Zusammenarbeit mit den afrikanischen Teams Innovationen für die Marke und erinnert stolz an den Trikot-Einteiler Kameruns 2004.
Trotz seiner 2.5 Milliarden Euro Umsatz bleibt Puma dennoch weit hinter Adidas und Nike zurück, beide schiessen mit ihrem Umsatz über die 10 Milliarden Euro hinaus. Laut der deutschen Presse könnte die Marke mit der Raubkatze 250 Millionen Euro mit Fussballschuhen umsetzen. Adidas-Chef Herbert Hainer rechnet mit 1,3 Milliarden Euro (Schuhe, Bälle, Kleidung), der amerikanische Ausstatter Nike mit 1,5 Milliarden Euro, seine Marke Umbro mitgerechnet.
Einige Beobachter rechnen den Erfolg von Nike im Fussball aber schon der Vergangenheit an – nämlich Mitte der Neunziger. In der Zwischenzeit stattet Puma sieben Teams in Südafrika aus, darunter den amtierenden Weltmeister Italien.


Sarah Ahssen et Bruno Joly
Übersetzung: Amelie Charlotte Schulz

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