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Veröffentlicht am
02.02.2015
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Ralph Lauren nimmt von Converse beanstandete Modelle vom Markt

Veröffentlicht am
02.02.2015

Im vergangenen Herbst ergriff Converse energische Schritte: Die zum Nike-Konzern gehörende Marke informierte im Oktober 2014 darüber, dass sie 31 Klagen wegen Markenrechtsverletzungen eingereicht hatte. Die Klagen betrafen die Markenrechte für das Kult-Modell Chuck Taylor und richteten sich an zahlreiche Unternehmen in Mode und Handel.


Ralph Lauren soll sich verpflichtet haben, die von Converse beanstandeten Modelle vom Markt zu nehmen.


Die Klagen tragen nun erste Früchte. Informationen der amerikanischen Presse zufolge entschloss sich der ebenfalls betroffene Konzern Ralph Lauren dazu, die von Converse beanstandeten Modelle aus seinen Kollektionen zu entfernen. Die beiden Konzerne hätten demnach am 16. Januar eine Einigung gefunden, bevor die entsprechende Klage von der US International Trade Commission behandelt wurde.
 
Mit dieser Einigung verpflichtet sich Ralph Lauren dazu, 36 von der Marke entwickelte Modelle vom Markt zurückzuziehen und alle damit verbundenen Elemente, von den Entwurfszeichnungen bis hin zum Marketing-Material, zu zerstören. Zudem einigten sich die Unternehmen auf einen Schadenersatz in nicht genannter Höhe.

Converse hat zuvor bereits Vereinbarungen mit den Unternehmen Ositos Shoes Inc., PW Shoes Inc. und Hitch Enterprises Pty Ltd getroffen, doch handelt es sich bei der jüngsten Einigung um die erste Übereinkunft mit einer der bekanntesten Gegenparteien. Auch die Konzerne Walmart, Aldo und H&M sowie die Marken Fila, Skechers und Ed Hardy gehören zu den Beschuldigten.

Sollte Converse mit dieser Maßnahme Erfolg haben, könnte dies in der Branche zu einem Schlüsselbeispiel im Kampf gegen Fälschungen werden.
 

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